Sichere Jobs – oder Werksschließung, Verlagerung und Rausschmiss?

Im Kapitalismus verkaufst Du Tag für Tag Deine Arbeitskraft. Am Monatsende bekommst Du nur einen Bruchteil von dem, was Du an Wert erschaffst, als Lohn zurück. Der sogenannte „Mehrwert“ fließt auf die Konten der Kapitalisten. Ihnen gehören die Werkshallen und Maschinen. Wir geben so viel und bekommen so wenig. In Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs mag unser Stück vom Kuchen, solange wir Arbeiter:innen gut organisiert sind, auch mal größer ausfallen. Doch verlieren „unsere“ Kapitalisten einmal Marktanteile, weil Kapitalisten aus anderen Ländern sie überholen, sollen wir dafür bezahlen – im schlimmsten Fall mit unserem Arbeitsplatz. Nicht selten verlagern die Bosse dann unsere Stellen in Länder, wo Kolleg:innen weniger verdienen. Wer seinen Arbeitsplatz behält, arbeitet umso härter – für das gleiche Geld.

Es geht anders!

An die Stelle des Marktes und der Monopole könnte ein langfristiger sozialistischer Plan treten. In der Planwirtschaft entscheiden die Arbeiter:innen selbst, was und wie produziert wird. Teuerungswellen oder die künstliche Verknappung von Gütern wären Geschichte. Wir alle hätten im Sozialismus ein Interesse an der Automatisierung von Arbeit, denn die Folge wäre nicht Jobverlust, sondern weniger Arbeit und mehr Freizeit. Mit geringerem Aufwand könnten wir trotzdem alles produzieren, was wir für ein gutes Leben brauchen – nur nicht mehr Einzelne zu Milliardären machen. Aber wer braucht die schon?

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