Thesen zur Tarifpolitik der IG-Metall

Sollte es das Ziel sein „den Streik zu vermeiden“. Oder wäre es besser nicht besser, als Gewerkschaft regelmäßig Kampfbereitschaft und Stärke zu zeigen?
Ist ein Streik nicht mehr als nur ein Mittel zu dem Zweck, einen „guten Tarifabschluss“ durchzusetzen? Lässt ein Streik nicht auch unsere Klasse ihre kollektive Stärke spüren? Und verschafft uns damit – im Erfolgsfall – für viele Jahre im Voraus den nötigen „Respekt“ der Unternehmer für künftige Verhandlungen? Auch auf betrieblicher Ebene?!

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Jetzt den Kampf in die Betriebe tragen!

Am vergangenen Samstag nahmen in Stuttgart in der Spitze bis zu 3.000 Gewerkschafter:innen an einer Kundgebung und einem anschließenden Demonstrationszug von IG Metall, Verdi und DGB teil. Erfreulicherweise deutlich mehr als zunächst von uns befürchtet, aber angesichts der politischen und betrieblichen Lage zu wenig. Es sieht leider so aus, als hätten nicht wenige das Vertrauen in ihre Gewerkschaften verloren.

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Kolleg:in du wurdest belogen!

Du arbeitest bei Bosch? Und bist davon ausgegangen, das „Stiftungsunternehmen Bosch“ wäre sozialer als manch anderer Konzern? Fehlanzeige! Bosch schert sich wie alle anderen Kapitalisten um genau eine Sache: die Gewinnmarge!

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Interview mit dem Lower Class Magazine

Unser Interview mit dem Lower-Class-Magazine:

„Die Klasse organisieren‘ ist eine häufige Parole, allerdings sind wir mit Organisierung in den Betrieben als kommunistische und sozialistische Bewegung in Deutschland noch keine wirkmächtige Kraft geworden. Umso interessanter ist die Initiative der „Ersten Roten Betriebs- und Gewerkschaftskonferenz“, die für den 25. Oktober in Waiblingen bei Stuttgart angekündigt wurde. Wir haben mit den Organisatoren u.a. über revolutionäre Betriebsarbeit, Streikerfahrungen, Organisierungsarbeit in und mit dem DGB, Nazis im Betrieb, das deutsche Arbeitsrecht, Klassenbewusstsein in Deutschland und die Konferenz gesprochen.“

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