
1. Mai 2026 – Ein Gespenst geht um!
Erster Mai 2026 – Ein Gespenst geht um! Ein Gespenst geht um! …im Speckgürtel um Stuttgart. Wer fürchtet sich vor diesem Gespenst namens „Kommunismus“?

Erster Mai 2026 – Ein Gespenst geht um! Ein Gespenst geht um! …im Speckgürtel um Stuttgart. Wer fürchtet sich vor diesem Gespenst namens „Kommunismus“?

Am vergangenen Samstag nahmen in Stuttgart in der Spitze bis zu 3.000 Gewerkschafter:innen an einer Kundgebung und einem anschließenden Demonstrationszug von IG Metall, Verdi und DGB teil. Erfreulicherweise deutlich mehr als zunächst von uns befürchtet, aber angesichts der politischen und betrieblichen Lage zu wenig. Es sieht leider so aus, als hätten nicht wenige das Vertrauen in ihre Gewerkschaften verloren.

Ein Gespräch mit Richard und Felix, zwei Gewerkschaftern über die vom Bosch-Management angekündigte Schließung ihres Betriebes in Waiblingen bei Stuttgart, die Möglichkeiten und Grenzen gewerkschaftlichen Widerstands und die Rolle von Kommunist:innen in ihrer Organisierung.

Du arbeitest bei Bosch? Und bist davon ausgegangen, das „Stiftungsunternehmen Bosch“ wäre sozialer als manch anderer Konzern? Fehlanzeige! Bosch schert sich wie alle anderen Kapitalisten um genau eine Sache: die Gewinnmarge!

Unser Interview mit dem Lower-Class-Magazine:
„Die Klasse organisieren‘ ist eine häufige Parole, allerdings sind wir mit Organisierung in den Betrieben als kommunistische und sozialistische Bewegung in Deutschland noch keine wirkmächtige Kraft geworden. Umso interessanter ist die Initiative der „Ersten Roten Betriebs- und Gewerkschaftskonferenz“, die für den 25. Oktober in Waiblingen bei Stuttgart angekündigt wurde. Wir haben mit den Organisatoren u.a. über revolutionäre Betriebsarbeit, Streikerfahrungen, Organisierungsarbeit in und mit dem DGB, Nazis im Betrieb, das deutsche Arbeitsrecht, Klassenbewusstsein in Deutschland und die Konferenz gesprochen.“

Ziel der Konferenz war es, über politische Organisationsgrenzen hinweg Genoss:innen zusammenbringen, die im Betrieb gegen „ihren“ Kapitalisten und für die Revolution kämpfen;